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KI richtig nutzen: 8 Tipps für bessere Texte, die wirklich wirken

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KI Richtig Nutzen
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Ich habe eine neue Kollegin. Sie hat alle Texte gelesen, die je geschrieben wurden – Romane, Fachartikel, Werbetexte, Reportagen, Zeitungsartikel, Bedienungsanleitungen und sogar Beipackzettel. Sie kennt jeden Tonfall, beherrscht jede Textform, kennt alle Computerprogramme und wird nie müde. Sie beschwert sich nicht über enge Deadlines und ist auch um 22 Uhr noch mit vollem Einsatz dabei. Ihr Name ist KI – und sie sitzt seit einer Weile bei mir mit am Schreibtisch. Anfangs hatte ich ein wenig Angst vor ihr, denn ich dachte, sie könnte mich ersetzen. Mittlerweile weiß ich, dass das unmöglich ist, ich als Fachkraft unersetzlich bin und meine KI nicht mein Ersatz ist, sondern meine Unterstützung.

Ich musste allerdings erst lernen, mit ihr zu reden. Denn wer ihr einfach einen vagen Auftrag hinwirft und hofft, dass sie schon weiß, was gemeint ist, wird enttäuscht sein – so wie bei jeder neuen Kollegin, der man kein richtiges Briefing gegeben hat. Wer ihr aber erklärt, für wen der Text ist, welchen Ton er haben soll und was am Ende dabei rauskommen soll, bekommt Ergebnisse, für die Texter früher Stunden gebraucht haben.

Sie heißen ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity. Sie sind kostenfrei im Internet oder arbeiten gegen einen kleinen finanziellen Aufwand. Ihr Output ist aber immer nur so gut, wie der Input. Kein Hexenwerk. Keine Bedrohung. Nur eine sehr gute Zusammenarbeit – wenn man weiß, wie man miteinander redet.

Damit’s auch mit dir und deiner KI klappt, gibt es ein paar einfache, aber wichtige Regeln, die du beherzigen solltest. Hier sind ein paar Tipps:

"Mach mal eben schnell fertig!"

Viele Menschen denken, dass das Arbeiten mit einer KI schnell zu perfekten Ergebnissen führt. Aber das stimmt leider nicht. Genauso, wie eine Texterstellung oder eine Auswertung vorbereitet werden muss, muss auch die KI gebrieft werden. Und das ist das A und O. Schneller KI-Content liefert nämlich keine guten Ergebnisse. Die Texte sind oberflächlich und gleichförmig, Persönlichkeit und Erfahrung fehlen. Faktenfehler, Floskeln, veraltete Infos und Wiederholungen kennzeichnen die Texte. Hier greift der so genannte „Habsburg Effekt“. Er bezieht sich auf die adlige Habsburger-Familie, in der oft und gerne untereinander geheiratet wurde, Gendefekte waren leider an der Tagesordnung. Ähnliches passiert auch mit der KI: Wenn KI von KI lernt, entsteht eine Art geistige Inzucht – gleichförmig, blass, ohne Persönlichkeit und versehen mit besonders vielen, leider immer gleichen Emojis. Aufmerksame Leser erkennen reine KI-Texte sofort! Der Mensch ist unerlässlich.

Tipp 1 – Die richtige KI finden

Suche dir eine KI, die zu deiner Aufgabe passt. Willst du einen Text erstellen? Einen Text lektorieren? Eine Website auf Effektivität prüfen? Eine Tabelle erstellen oder auswerten? Eine E-Mail schreiben?

Jede KI hat ihr Steckenpferd und kann bestimmt Aufgaben besonders gut. Teste die KIs mit Aufgaben und entscheide, welche für dich am geeignetsten ist. Es gibt Anwendungen, die gute Multitalente sind. Es gibt aber auch Anwendungen, die aus allen KIs die besten Experten vereinen. Das sind so genannte MoE, Mixture of Experts, Modelle oder Multi-Agent-Systeme. Je nach Bedarf kann hier für dich eine passende (Bezahl-)Lösung dabei sein.

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Tipp 2 – Lerne zu prompten

Prompten will gelernt sein. Gib der KI einen sauberen Prompt. Wenn ein Ergebnis nicht passt, verfeinere deinen Prompt – oder baue die Konversation schrittweise aus. Man nennt das „iterative Konversation“. Beide Wege funktionieren. Formuliere deinen Prompt immer positiv, also sag ihr, was sie tun soll, nicht, was sie nicht tun soll. Auch du lernst beim Prompten, nicht nur deine KI.

Tipp 3 - Das RIA Modell

Nutze für das Prompten das RIA Modell:
Rolle – Input – Aufgabe.

Gib der KI eine Rolle. Orientiere dich dabei an deiner Zielgruppe.

Gib der KI Informationen. Hier bist du als Experte gefragt. Denn deine KI kann nur dann gute Ergebnisse liefern, wenn sie die richtigen Informationen von dir erhält.

Gib der KI eine präzise Aufgabe. Sag ihr ganz genau, was sie mit dem gelieferten Material tun soll und sag ihr, in welcher Form sie dir das Ergebnis liefern soll. Je genauer du promptest, desto besser und individueller wird dein Ergebnis.

Hier ein Beispiel:

„Du bist Geschäftsführer eines mittelständischen Maschinenbauers. Dein Team hat eine Maschine neu konzipiert. Das bisherige Modell konnte nur x, jetzt kann es auch y. Für deine Kunden möchtest du ein Mailing verfassen, in dem sie die neuesten Infos erhalten und an einer Austauschaktion teilnehmen können. Bitte verfasse einen entsprechenden Text mit einem Call to Action sowie ein entsprechendes technisches Datenblatt in Form einer Tabelle. Verwende dabei die Informationen, die ich dir anhänge, bitte verwende auch die Infos von der Website xyz. Der Ton soll sachlich und freundlich sein, die Kunden bitte Siezen.“

Dein Prompt könnte noch viel länger sein, vielleicht reicht das aber schon. Je komplexer deine Aufgabe ist, desto umfangreicher sollte dein Prompt sein. Probiere es aus!

 

Tipp 4 – Output verfeinern

Verfeinere das Ergebnis. Werte den Output für dich aus und arbeite an einzelnen Stellschrauben. Prompte an den Stellen nach, die dir nicht so gut gefallen. Auch hier gilt: Je präziser du bist, umso besser wird deine KI liefern. Du kannst einzelne Sätze oder ganze Abschnitte neu formulieren lassen. Wenn du meinst, du drehst dich im Kreis – prompte neu!

Tipp 5 – Gut Ding will Weile haben

Lass dir Zeit! Gute Prompts dauern. Schneller Input liefert (meist) unsaubere Ergebnisse. Je mehr du der KI überlässt, desto beliebiger und gesichtsloser wird dein Ergebnis. Und genau das willst du ja vermeiden.

GEO Sichtbarkeit
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Tipp 6 – Emojis ausdünnen

Apropos vermeiden: Prüfe dein Ergebnis einmal kritisch auf die Verwendung von Emojis. Denn das lieben die KIs: Raketen, Kalender, Smilieys, Pfeile, Daumen-hochs finden sich endlos, meist in Beiträgen, die mit Terminvormerkungen, Einladungen oder Veranstaltungen zu tun haben. Geschmackssache, aber mittlerweile ziemlich abgedroschen.

Tipp 7 – Achte auf deine Daten

Vertrauliches vertraulich lassen! Was du der KI nicht erzählst, kann sie auch nicht weitergeben. Kundendaten, interne Zahlen, vertrauliche Strategien – die gehören nicht in einen Prompt. Wer das weiß und entsprechend arbeitet, ist auf der sicheren Seite.

Tipp 8 – Lass dir helfen

Lass dir helfen. Profis wie wir arbeiten effektiv mit der KI. Wir programmieren unsere eigenen Agenten mit den jeweils passenden KIs. Wir prompten genau und generieren dabei die besten Ergebnisse. Nicht schnell-schnell! Sondern exakt, kreativ und auf den Punkt gebracht. Auch unser professionelles Prompten folgt einem klaren Strukturmodell. Wir bringen die Erfahrung mit, die den Umgang mit KI im Arbeitsalltag erfordert – und das ist unser Handwerk.


Meine neue Kollegin und ich sind ein gutes Team und helfen dir gerne dabei, in deiner Kommunikation noch besser zu werden. Wenn du wissen möchtest, was wirklich möglich ist – sprich uns an. Ein erstes Gespräch kostet dich nichts.

Mitarbeiterbild von Hannah Rehmann mit Handy am Ohr
Kontakt

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Ruf einfach an. Oder schreibe uns. Dein direkter Kontakt ist Hannah.

Disclaimer: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ulrike Hemmerle lächelt Sie an

Ulrike Hemmerle ist Autorin dieses Textes und Expertin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei goldbutt. Sie schreibt schneller als Lucky Luke seinen Jolly Jumper rufen kann, weitet das Schwarmgebiet auf Niedersachsen aus und sorgt für unsere Kunden dafür, dass viel Gutes über sie in der Presse berichtet wird.

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