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Warum Print 2026 wichtiger ist, als viele denken

Wie Haptik, Wertigkeit und Aufmerksamkeit in einer digitalen Welt wieder zum Wettbewerbsvorteil werden.
Es lebe der print

Print ist tot.
Diesen Satz hören wir seit Jahren. Und trotzdem liegt er falsch.

Denn während digitale Kanäle immer voller, schneller und austauschbarer werden, gewinnt Print genau dort an Stärke, wo Marketing heute oft scheitert: Aufmerksamkeit, Wertigkeit und Erinnerung.

1. Digitale Reizüberflutung macht Print wieder wertvoll

Scrollen. Wischen. Wegklicken.

Wir konsumieren Inhalte heute im Sekundentakt – und vergessen sie genauso schnell.

Print funktioniert anders.
Ein hochwertiger Flyer, ein stark gestaltetes Magazin oder eine besondere Einladung wird bewusst in die Hand genommen.
Er bleibt liegen. Er wird angefasst. Er wirkt.

Print zwingt nicht zur Aufmerksamkeit – er bekommt sie.

Gerade 2026, in einer Zeit von KI-generierten Masseninhalten, ist das ein klarer Wettbewerbsvorteil.

2. Haptik schafft Vertrauen – und Vertrauen verkauft

Menschen kaufen nicht nur mit dem Kopf. Sie kaufen mit Gefühl. Mit Bauch. Mit Vertrauen.

Print spricht genau diese Ebenen an:

  • Papierqualität

  • Gewicht

  • Struktur

  • Veredelung

  • Geruch

All das sendet unbewusst Signale: Wertigkeit, Seriosität, Qualität.

Ein gut gemachtes Printprodukt sagt:

„Wir nehmen uns selbst – und dich – ernst.“

Und genau das fehlt vielen digitalen Touchpoints.

3. Print ist kein Gegenspieler von Digital – sondern dessen Verstärker

Der größte Fehler: Print gegen Digital auszuspielen.
Die stärksten Marken 2026 denken hybrid.

Beispiele:

  • Printmailing mit QR-Code zur Landingpage

  • Broschüre als Einstieg, Website als Vertiefung

  • Messe-Print + Retargeting-Kampagne

  • Einladungskarte + personalisierte E-Mail

Print öffnet die Tür. Digital führt weiter.

Flyer Mockup

4. Nachhaltiger Print ist kein Widerspruch

Ein weiteres Vorurteil: Print ist nicht nachhaltig.

Ein 16-seitiger Flyer verursacht je nach Papier und Auflage rund 20–30 g CO₂, während bereits eine E-Mail mit Anhang bis zu 50 g CO₂ verursachen kann.

Die Realität 2026:

  • Recyclingpapiere mit Top-Optik

  • klimaneutrale Druckprozesse

  • regionale Produktion

  • langlebige Formate statt Wegwerfmaterial

Nachhaltigkeit bedeutet nicht „kein Print“. Nachhaltigkeit bedeutet bewusster Print.

5. Print differenziert, wo alle gleich aussehen

Websites ähneln sich. Social Feeds sehen gleich aus. Templates überall.

Print bietet wieder Raum für:

  • echte Gestaltung

  • Charakter

  • Mut

  • Markenidentität

Wer Print richtig nutzt, hebt sich ab – nicht durch Lautstärke, sondern durch Haltung und Stil.

Illustration eines goldbutts der Zeitung liest in einem weißen Quadrat
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6. Für wen Print 2026 besonders sinnvoll ist

Aus unserer Erfahrung bei goldbutt ist Print besonders stark für:

  • B2B-Unternehmen, die Vertrauen aufbauen müssen

  • Marken mit erklärungsbedürftigen Produkten

  • Unternehmen mit Premium-Anspruch

  • Events, Messen & persönliche Kontakte

  • Employer Branding & Recruiting

Kurz: überall dort, wo Beziehung wichtiger ist als Reichweite.

Wir sagen bewusst:

Nicht jedes Unternehmen braucht Print.
Aber jedes Unternehmen sollte prüfen, ob es Print sinnvoll einsetzen kann.

2026 geht es nicht um entweder digital oder print.
Es geht um durchdachte Kommunikation über alle Kanäle – und Print ist dabei ein kraftvolles Werkzeug.

Wenn er strategisch eingesetzt wird.
Wenn er gut gestaltet ist.
Und wenn er zur Marke passt.

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Mitarbeiterbild von Hannah Rehmann mit Handy am Ohr
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Disclaimer: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Hannah Schmitt lacht mit iPhone in der Hand in die Kamera

Hannah Rehmann, Autorin dieses Textes, Online Marketing Managerin & Projektleiterin von goldbutt und leidenschaftliche Social Media Strategin. Lebt und arbeitet im Herzen von Schleswig-Holstein, genauer gesagt in Wattenbek. Ist eine echte Macherin. Hat immer die Augen und Ohren offen, welcher Inhalt in der digitalen Welt veröffentlicht werden muss. 

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